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Bayern streicht nun doch Lehrerstellen

München. Bayern laufen Opposition und Bildungsverbände Sturm gegen die von der Staatsregierung geplante Kürzung von Lehrerstellen. SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher warf Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Montag »Wahlbetrug« vor. Und auch Freie Wähler und Grüne erinnerten daran, dass Seehofer versprochen habe, freiwerdende Lehrerstellen nicht zu streichen. Tatsächlich heißt es im CSU-Wahlprogramm »Bayernplan«, dass »auch bei sinkenden Schülerzahlen die freiwerdenden Lehrerstellen vollständig im Bildungssystem belassen werden«. Das Kultusministerium hatte jedoch am Wochenende auf dpa-Anfrage mitgeteilt, dass zum 1. August 2014 insgesamt 830 Stellen wegfallen sollen - wegen der kontinuierlich zurückgehenden Schülerzahlen. dpa/nd

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