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Unvergessen: Verteidiger und Opfer der Heldenstadt an der Newa

Wladimir Putin ehrte am Montag in St. Petersburg die Verteidiger Leningrads und die Opfer der deutsch-faschistischen Blockade vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944. Der russische Präsident legte Blumen nieder an der Gedenkstätte für die Verteidiger des Oranienbaumer Brückenkopfes (Bild). Dieser Brückenkopf wurde bis zum Beginn einer Offensive sowjetischer Truppen im Januar 1944 gehalten und spielte bei der Verteidigung Leningrads eine entscheidende Rolle. Auf dem Gedenkfriedhof Piskarjowskoje legte Putin auch Blumen für seinen Bruder Viktor nieder, der 1940 geboren worden war und 1942 im belagerten Leningrad starb. Putin kam 1952 in der Stadt am Finnischen Meerbusen zur Welt. In Piskarjowskoje sind etwa eine halbe Million Tote beerdigt. Insgesamt starben bei der rund 900 Tage währenden Blockade, die als schweres Kriegsverbrechen gilt, über eine Million Menschen. »Es ist unsere Pflicht, an die damaligen Bewohner und ihren Sieg über den Faschismus zu erinnern«, erklärte Putin. nd

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