Ex-BayernLB-Chef verteidigt Hypo-Kauf

München. Der frühere BayernLB-Chef Werner Schmidt hat den Kauf der Hypo Alpe Adria verteidigt. Aus damaliger Sicht habe die Übernahme der österreichischen Bank Sinn gemacht, die Expansion nach Osteuropa voranzutreiben, sagte Schmidt am Montag im Untreue-Prozess vor dem Landgericht München. »Ich stehe zu dieser Entscheidung.« Die Stimmung im Jahr 2007 sei positiv, fast euphorisch gewesen. Die Staatsanwaltschaft wirft Schmidt und sechs weiteren Ex-Vorständen vor, die Bank für mehr als 1,6 Milliarden Euro völlig überteuert gekauft und Risiken missachtet zu haben. dpa/nd

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