»Wir befinden uns im Klassenkampf«

Völkerrechtler Andreas Fischer-Lescano über Menschenrechtsverletzungen im Namen der Euro-Rettung

Der Völkerrechtler Andreas Fischer-Lescano hat im Auftrag des Europäischen Gewerkschaftsbundes und der österreichischen Gewerkschaften ein Gutachten über die menschenrechtlichen Auswirkungen der Maßnahmen der Troika erstellt. Mit ihm sprach Simon Poelchau über die Verantwortung der EU-Institutionen, die Nöte der Europäer und Euroskeptiker.

nd: Im Europäischen Parlament gibt es zurzeit Initiativen, die Troika aus Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds durch ein Nachfolgemodell zu ersetzen. Ist das für Sie ein Schritt in die richtige Richtung?
Fischer-Lescano: Dass sich das EU-Parlament dieser Frage annimmt, ist in der Tat ein Schritt in die richtige Richtung. Es bleibt zu hoffen, dass der endgültige Bericht über die Troika, der im März vorgelegt werden soll, noch etwas schärfer ausfällt als die vor zwei Wochen im Wirtschaftsausschuss diskutierte Fassung.

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