Ständig grüßt der Brandschutz

Flughafen sollte als Baustelle in Betrieb gehen / Planungswirrwarr seit 2009 bekannt

  • Von Sarah Liebigt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Tagsüber Tor zur Welt für Tausende Passagiere, nachts Baustelle mit offenen Decken und Kabelrollen. Ein Flughafenprovisorium ließen die Behörden aber nicht durchgehen.

Das Planungschaos am Hauptstadtflughafen reicht mindestens bis ins Jahr 2009 zurück. Der ehemalige Gesamtprojektleiter der Baustelle des Willy-Brandt-Flughafens, Joachim Korkhaus, sagte am Freitag zum zweiten Mal im Untersuchungsausschuss BER aus. Seinen Aussagen zufolge hätten für die Entrauchung Ende 2009 rund 3000 Pläne vorliegen müssen, es gab aber nur 500. Zudem hätten viele Firmen Kabel planlos verlegt, bis 2011 auf den Kabeltrassen kein Platz mehr gewesen sei. »Dass es kritisch war, war uns bewusst«, sagte Korkhaus. Die Planer hätten aber nicht in allen Bereichen Platz für weitere Trassen gefunden. Das habe zur Absage der Eröffnung 2012 beigetragen. Ein erster Eröffnungstermin - im Oktober 2011 - war 2010 um sieben Monate verschoben worden. Eigentlich habe der Projektsteuerer WSP den Projektverzug aber schon auf zwölf Monate geschätzt, sagte Korkhaus.

»Es war klar, dass nach der Eröffnung in Nachtarbeit sechs Monate gea...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 747 Wörter (5277 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.