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Berlin will sein Erbe nicht

Der Nachlass des Metallbildhauers Fritz Kühn droht zerschlagen zu werden

  • Von Christina Matte
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

Das Grundstück Richterstraße 6 in Berlin-Bohnsdorf soll zwangsgeräumt werden. Dort lagern viele Skulpturen von Fritz Kühn. Was wird aus ihnen?

Viel Zeit bleibt nicht mehr. Nur zwei Wochen noch bis zum 17. Februar, dem Tag, für den die Zwangsräumung des Grundstücks mit den Skulpturen Fritz Kühns in Berlin-Bohnsdorf angesetzt ist. Diesen Akt der Kulturvergessenheit könnte einzig noch die Senatsverwaltung für Kultur verhindern. Man kann nur hoffen, dass sie entschlossen eingreift. Besser: dass sie sich doch noch zum Eingreifen entschließt.

Was müsste die Senatsverwaltung tun? Sie müsste - eher gestern als heute - einen Antrag beim Bund stellen, dass der - ebenfalls eher gestern als heute - der Fritz-Kühn-Gesellschaft Mittel zur Verfügung stellt, die sie in die Lage versetzen, besagtes Grundstück in Bohnsdorf zu kaufen.

Warum sollte die Senatsverwaltung das tun? Weil auf dem Grundstück ein Museum entstehen könnte, das den Nachlass Fritz Kühns in Gänze ausstellt. Weil es der einzige Ort ist, an dem das Museum sinnvoll wäre. Weil in dem Areal, das Fritz Kühn zum Atel...


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