Rot-Rot feierte längst Plansilvester

Die neue Linksfraktionschefin Mächtig nennt Erfolge, über die kaum gesprochen wird

Margitta Mächtig wurde am 23. Januar von der Linksfraktion zur neuen Vorsitzenden gewählt. Seit 2004 ist sie Landtagsabgeordnete. Geboren wurde Margitta Mächtig 1956 in Dresden. Sie war in der DDR Unterstufenlehrerin für Mathematik und Musik sowie Pionierleiterin, nach der Wende unter anderem Gastwirtin und zwischenzeitlich auch erwerbslos. Die Politikerin lebt in Biesenthal im Barnim. Sie hat zwei Kinder und drei Enkelkinder. Mit ihr sprach Andreas Fritsche.

nd: Dass Sie Fraktionsvorsitzende geworden sind, ergab sich überraschend, weil der vorherige Fraktionschef Christian Görke kurzfristig Finanzminister wurde. Wie haben Sie sich auf die neue Situation eingestellt?
Mächtig: Zum Daraufeinstellen blieb nicht viel Zeit. Ich bin jetzt nicht einmal zwei Wochen im Amt. Eigentlich gilt eine sogenannte Schonfrist von 100 Tagen. Aber diese Zeit habe ich nicht, weil wir schon im beginnenden Wahlkampf sind. Ich musste mich sofort mit den unterschiedlichen Vorwürfen gegen unseren Wirtschaftsminister Ralf Christoffers beschäftigen, obwohl mich Personalfragen eines Ministeriums und auch die Verwaltungsverfahrensabläufe für Fördermittelbescheide nichts angehen. Doch die Opposition befasst sich und uns derzeit damit, statt sich ihrer eigentlichen parlamentarischen Arbeit zuzuwenden: Gesetze zu erarbeiten, zu beraten, zu beschließen und die Regierung zu kontrollieren.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: