Ein Steuersünder tritt zurück, sein Chef bleibt in Urlaub

Berlins Kulturstaatssekretär zieht die Konsequenzen aus seiner Steueraffäre / Klaus Wowereit unter Druck

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

André Schmitz hat gestern offiziell seinen Rücktritt erklärt. Jetzt gerät der Regierende Bürgermeister der Hauptstadt in die Kritik.

Eine Bitte muss Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) seinem Freund und Vertrauten André Schmitz noch erfüllen. »In Wahrnehmung meiner politischen Verantwortung habe ich den Regierenden Bürgermeister heute gebeten, mich von meinen Aufgaben als Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten zu entbinden. Ich tue diesen für mich schmerzhaften Schritt, um Schaden für das Amt und für die Berliner Kulturpolitik zu vermeiden«, teilte Schmitz gestern mit.

Der Grund für seinen Rücktritt kommt in der schriftlichen Erklärung nicht vor, aber Wowereit weiß ja Bescheid. Und zwar seit 2012 und somit lange vor allen Senatskollegen und der Öffentlichkeit. Die erfuhren erst am Montag, dass André Schmitz, Adoptivsohn der Witwe des Shampoo-Fabrikanten Schwarzkopf, 2005 ein 425 000-Euro-Erbe in der Schweiz steuersparend angelegt hatte. Ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde 2012 gegen Zahlung von 5000 Euro eingestellt. Außerdem ...

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