Marlene Göring 05.02.2014 / Brandenburg

Bitte draußen bleiben

Gegen alltäglichen Rassismus hilft der Roma-Aktionsplan nicht

Im Juli 2013 verabschiedete der Senat den »Aktionsplan zur Einbeziehung der Roma«. Die Gesundheitsversorgung und die schulische Eingliederung von Kindern sollte sich verbessern. Was ist geblieben?

Medizinische Versorgung, bessere Bildung, Chancengleichheit und weniger Diskriminierung: Sie klingen vollmundig, die Versprechen des Senats. Vor gut einem halben Jahr wurde der »Aktionsplan für die Einbeziehung ausländischer Roma« verabschiedet. Bis 2016 soll er die Situation der größten ethnischen Minderheit in Berlin deutlich verbessern, 2015 soll es erste Zwischenergebnisse geben.

Berlin ist mit seinem Notfallplan das erste Bundesland, das die EU-Rahmenbedingungen für die Integration von Roma angegangen ist. Und tatsächlich werden Stadt und Bezirke aktiv, besonders bei den Themen Schule, Bildung, Wohnen und Arbeit. »Wir haben die Sozialarbeit auf fast alle Bezirke ausgeweitet«, freut sich Berlins Integrationsbeauftragte Monika Lüke. Eine Notunterkunft für obdachlose Familien sei ebenfalls in Sicht. Und: Schon bestehende Roma-Initiativen und soziale Projekte müssen sich weniger Sorgen um ihre Finanzen machen. Im Rahmen des A...

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