Die Odyssee geht weiter

Ehemalige Bewohner der Eisfabrik gelten in einigen Bezirken als »freiwillig obdachlos« / Hilfe erhalten sie nicht

Während viele der ehemaligen Eisfabrikbewohner nach wie vor auf der Straße stehen, wird gegen UnterstützerInnen mobil gemacht.

Schwere Geschütze fährt Lars Petersen in seinem in »Bild« und »BZ« erschienen Artikel zu den Protesten der ehemaligen Bewohner der »Eisfabrik« auf. Im Charakter eines Steckbriefes werden zwei der vermeintlichen »Hinterleute« mit Porträtfoto in die Öffentlichkeit gezerrt. Einer von ihnen ist Dirk Stegemann. Stegemann ist in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) aktiv und organisiert seit Jahren antirassistische Demonstrationen in Berlin. Von einem »Hetzartikel« gegen seine Person »ohne Belege«, spricht Stegemann. »Pure Meinungsmache« an der Grenze zum »Rufmord«, wirft er dem Springer-Autor vor. Stegemann hat daher Beschwerde beim Presserat eingelegt. In dem Beschwerdeschreiben, dass »nd« vorliegt, kritisiert der 46-jährige vor allem die Verbindung seines Namens in der »BZ« mit der Behauptung »in mehrere Gewaltvorfälle« verstrickt gewesen zu sein. Ebenso als »kriminalisierend« und »rufschädigend« wertet Stegemann die Formulierung »polizeibekannter Politaktivist.

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