Danuta Schmidt, Weimar 05.02.2014 / Politik

Therapien gegen Berührungsangst

Architektur-Tagung in Weimar thematisierte den Umgang mit dem DDR-Erbe

Die verbliebenen Zeugnisse der DDR-Architektur kommen in die Jahre. Doch wie wird sich die Denkmalpflege in Zukunft zu diesem Erbe stellen?

»Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass wir nur mit zeitlichem Abstand das DDR-Erbe objektiv bewerten können.« Das erklärte der Thüringer Landeskonservator Holger Reinhardt auf dem Architektur-Symposium »Denkmal Ostmoderne II« an der Bauhaus-Universität Weimar. In 23 Fachvorträgen hatten bis zum Wochenende Spezialisten aus Ost und West die DDR-Architektur als Zeugnis der Kulturgeschichte untersucht.

Reinhardt sprach auf dem Symposium über die Thüringer Architektur-Hinterlassenschaften aus jener Zeit. Berührungsängste und Unsicherheit in der Annäherung an die gerade abgeschlossene Epoche sowie ideologische Vorbehalte machten den Umgang mit diesem Erbe bisher schwer. Den »ungeliebten Denkmalen« war bereits 2013 der Tag des offenen Denkmals gewidmet, um mit alten Befindlichkeiten zu brechen. »Die jüngere Generation geht lockerer mit dem DDR-Erbe um, weil diese die Zeit vor 1989 nicht bewusst erlebt hat«, stellte Reinhardt...

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