Therapien gegen Berührungsangst

Architektur-Tagung in Weimar thematisierte den Umgang mit dem DDR-Erbe

  • Von Danuta Schmidt, Weimar
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die verbliebenen Zeugnisse der DDR-Architektur kommen in die Jahre. Doch wie wird sich die Denkmalpflege in Zukunft zu diesem Erbe stellen?

»Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass wir nur mit zeitlichem Abstand das DDR-Erbe objektiv bewerten können.« Das erklärte der Thüringer Landeskonservator Holger Reinhardt auf dem Architektur-Symposium »Denkmal Ostmoderne II« an der Bauhaus-Universität Weimar. In 23 Fachvorträgen hatten bis zum Wochenende Spezialisten aus Ost und West die DDR-Architektur als Zeugnis der Kulturgeschichte untersucht.

Reinhardt sprach auf dem Symposium über die Thüringer Architektur-Hinterlassenschaften aus jener Zeit. Berührungsängste und Unsicherheit in der Annäherung an die gerade abgeschlossene Epoche sowie ideologische Vorbehalte machten den Umgang mit diesem Erbe bisher schwer. Den »ungeliebten Denkmalen« war bereits 2013 der Tag des offenen Denkmals gewidmet, um mit alten Befindlichkeiten zu brechen. »Die jüngere Generation geht lockerer mit dem DDR-Erbe um, weil diese die Zeit vor 1989 nicht bewusst erlebt hat«, stellte Reinhardt...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 639 Wörter (4562 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.