Saudi-Arabien wird zum Hauptstörfaktor in Syrien

Solange das Königshaus weiter einen Kurs der Konfrontation verfolgt, haben Verhandlungen wenig Chancen

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die zweite Runde der Syrien-Friedensgespräche soll am Montag in der Schweiz beginnen. Dies ist möglich, nachdem auch die offizielle syrische Seite ihre Teilnahme am Freitag zugesagt hatte.

Wenn am heutigen Montag in Genf die zweite Runde der syrisch-syrischen Gespräche beginnt, kommt auf den Syrien-Vermittler der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, den Algerier Lakhdar Brahimi, keine leichte Aufgabe zu. Die Positionen liegen weit auseinander. Der syrische Informationsminister Omran al-Zoubi erklärte, die Regierungsdelegation wolle das sogenannte Genfer Abkommen vom Juni 2012 »Punkt für Punkt« abarbeiten, obwohl man an seiner Formulierung nicht beteiligt gewesen sei.

Die von den USA und den westlichen »Freunden Syriens« unterstützte Delegation der Nationalen Koalition, des im Exil konstituierten Oppositionsverbundes (Etilaf), konzentriert sich weiter auf die Forderung nach dem Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad. Gespräche zwischen Etilaf und Vertretern des oppositionellen Nationalen Koordinationskomitees für Demokratischen Wandel in Syrien in Kairo über eine Erweiterung der oppositionellen Delegatio...

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