Steffen Klatt, Zürich 10.02.2014 / Politik

Schweiz sagt: Uusländer raus!

Knappe Mehrheit der Eidgenossen votiert bei Volksabstimmung für Gesellschaft mit begrenzter Zuwanderung

Die Schweiz verabschiedet sich von der Personenfreizügigkeit. In einer Volksabstimmung hat eine knappe Mehrheit entschieden, für die Zuwanderung aus Europa wieder Kontingente einzuführen.

Am Ende gab es eine Mehrheit von knapp 40 000 Stimmen für eine Zuwanderungsbegrenzung. Rund 50,5 Prozent sagten Ja zur »Volksinitiative gegen Masseneinwanderung«. Die konservativen Kantone der Deutschschweiz stimmten geschlossen gegen für die Vorlage der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Besonders stark war die Zustimmung allerdings im Tessin. Der italienischsprachige Süden, in dem zahlreiche Grenzgänger aus Oberitalien arbeiten, nahm die Initiative mit 68 Prozent am deutlichsten an.

Gegen die Initiative stimmten die französischsprachigen Kantone der Westschweiz sowie mit Basel und Zürich zwei Großstädte der Deutschschweiz, unterstützt von Zug, Sitz vieler internationaler Unternehmen.

In einer ersten Reaktion zeigte sich die Rechtspopulisten von der SVP begeistert ü...

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