»Wir brauchen supranationale Lösungen«

Der griechische Ökonom Euclid Tsakalotos über die andauernde Krise und europäische Perspektiven linker Politik

Euclid Tsakalotos ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Athen und Mitglied des politischen Sekretariats von SYRIZA, der Partei der radikalen Linken in Griechenland. Auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung weilte der Ökonom in Berlin. Fabian Lambeck sprach für »nd« mit Tsakalotos über die andauernde Krise und die Chancen für linke Politik.

nd: Europa steckt immer noch in der Krise, doch irgendwie kann die Linke davon nicht profitieren. Warum ist sie momentan so schwach?
Tsakalotos: Also zumindest für Griechenland gilt das nicht. Das Bündnis der radikalen Linken SYRIZA liegt in den Umfragen zur Europawahl vorn. Für ganz Europa gilt: Wir als Linke haben eine bessere Analyse der Krise als die herrschende Elite.

In Ihrem neuen Buch »Crucible of resistance« schreiben Sie, diese bessere Analyse könnte zum Aufbrechen alter sozialer Allianzen führen und gleichzeitig neue begründen. Ist das nicht etwas zu optimistisch?
Nein. Auch fünf Jahre nach Ausbruch der Krise sind die Finanzmärkte noch nicht reguliert. Wir haben immer noch große makroökonomische Ungleichgewichte, mit den beiden Handelsüberschuss-Rekordhaltern China und Deutschland. Zudem haben wir immer noch die großen sozialen Ungerechtigkeiten als Folge der neoliberalen Politik. Bestes Beispiel dafür sind die ...

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