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Rechnungshof kritisiert IT-Kleinstaaterei in Thüringer Behörden

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Rudolstadt. Thüringens Landesrechnungshof hat erhebliche Mängel beim Einsatz von Informationstechnik in der Landesverwaltung moniert. Es fehle zudem an einer einheitlichen Strategie, um Fehlinvestitionen vorzubeugen, kritisierten die Finanzprüfer am Mittwoch in Rudolstadt. Derzeit manage jede Behörde ihre eigene IT, so dass in der Verwaltung ganz unterschiedliche Hard- und Software eingesetzt werde. Würden die IT-Aufgaben stärker gebündelt, könnten Kosten und Aufwand gespart werden - etwa durch günstigere Konditionen im Einkauf. Konkrete Zahlen zum Einsparpotenzial blieben die Prüfer aber schuldig. Laut Rechnungshof sind die Server der Landesbehörden auf fast 400 Räume verteilt, werden mehr als 350 verschiedene Servermodelle genutzt und gibt es gut 50 Stellen für die Beschaffung von Informationstechnik. Das lasse auf »gravierende Mängel bei der Steuerung des IT-Bereichs« schließen. Gerade mit Blick auf große, behördenübergreifende Vorhaben brauche es Lösungen »aus einem Guss«. Der Rechnungshof sprach sich daher für einen zentralen Einkauf von IT-Technik aus. dpa/nd

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