Werbung

Edathy soll Nacktfilme gekauft haben

Neue Razzia in einem Büro des SPD-Politikers

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Hannover. In der Affäre um die Durchsuchung seiner Wohnung und seiner Büros hat der SPD-Innenexperte Sebastian Edathy die Staatsanwaltschaft Hannover heftig angegriffen. »Die Durchsuchungen waren nicht nur unverhältnismäßig, sondern stehen im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen«, sagte Edathy dem Nachrichtenportal »Spiegel online« am Mittwoch. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover wies den Vorwurf zurück. »Wir gehen davon aus, dass wir rechtmäßig gehandelt haben«, sagte Sprecherin Kathrin Söfker am Mittwoch in Hannover. Es bestehe ein Anfangsverdacht, und deshalb seien auch die Durchsuchungen erfolgt. Ein Richter habe die Maßnahme genehmigt, ergänzte sie.

Nach Informationen der »Welt« gehen die Ermittler Hinweisen nach, denen zufolge Edathy Kunde bei einem kanadischen Online-Shop gewesen sei, der kinderpornografisches Material angeboten hat. Das Material soll der SPD-Politiker teilweise über einen Internetserver des Bundestags gekauft haben, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Sicherheitskreise. Diesen Angaben zufolge soll er dafür seine Kreditkarte eingesetzt haben.

Die Staatsanwaltschaft äußerte sich weiterhin nicht zu Einzelheiten der Ermittlungen. Edathy selbst sagte derweil am Mittwoch: »Nach mir vorliegenden Informationen wirft mir die Staatsanwaltschaft ausdrücklich kein strafbares Verhalten vor.«

Am Mittwoch ließ die Staatsanwaltschaft ein weiteres Büro Edathys in dessen Wohnort Rehburg durchsuchen, sagte Sprecherin Söfker. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!