»Das Hakenkreuz steck’ ich mir dann ans Hemd«

Breivik, 88er Rock’n’Roll und Feierabendbier. Ein Ausflug ins rechte Hinterland abseits von Parteien und organisierter Szene

  • Von Sabine Frank
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Bei diesem Text handelt es sich um einen Erlebnisbericht, dessen Schauplätze und handelnde Personen anonymisiert sind. Die geschilderten Erlebnisse hätten so überall stattfinden können.

Januar, fast frühlingshafte Temperaturen, ein Kleingarten am Rande Berlins. Zwei Gärten weiter weht ein schwarz-rot-goldener Wimpel über dem Bungalow. »Der gehört P. und P.«, sagt Tanja und deutet auf das Fähnchen. Ein schwules Paar, das letzten Sommer hier seine quasi-Hochzeit gefeiert hat. Gemeinsam mit anderen Kleingartenbesitzern. Der Wimpel hänge da seit der letzten WM. Tanja grinst. Klar, nicht jedes Stück Stoff in deutschen Farben weist zwangsläufig auf eine nationalistische Gesinnung seines Besitzers hin. Aber das Fähnchen erinnert an letzten Sommer. An einen langen Ausflug in ganz andere Gefilde.

Freitagnacht, ein kleiner Kurort an der See, vor mir steht B. und zetert. »Berlin!? Was willst du denn in Berlin, da ist doch alles voller Kanaken!« Ich habe eine anstrengende Woche hinter mir und will nichts weiter, als Feierabend machen. Ich kenne B. seit ein paar Monaten, er ist der Freund eines Freundes. Er weiß, dass ich...

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