Schön ist, was Erfolg hat

Valerie Mosers Studie über die Berliner Kunstszene räumt mit Illusionen auf

Es gibt keine Kunst, außer man glaubt daran, sagt Valerie Moser. Die Soziologin hat untersucht, wer in Berlin im Feld Kunst alles mitspielt – und wer nicht. Marlene 
Göring sprach mit ihr über Wahrheit, die Szene und wieso die in 
Gefahr ist.

nd: Frau Moser, Sie fragen in Ihrem Buch auch: Was ist Kunst? Haben Sie eine Antwort gefunden?
Moser: In meinem Ansatz - das soziale Feld als empirisches Konzept von Pierre Bourdieu - verbirgt sich schon die erste Antwort: Nämlich wird in diesem Feld erst produziert, was als Kunst verstanden wird und was ein Künstler ist. Es war also keine Suche nach der Wahrheit, sondern nach Sichtweisen.

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