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Stegner will schnelle Gespräche mit der Linken

SPD geht mit dem Ziel »Angela Merkel muss weg« in die nächste Bundestagswahl / Linke nicht »in die Schmuddelecke stellen«

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Berlin. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat sich für einen zügigen Start von Spitzengesprächen zwischen Sozialdemokraten und Linken ausgesprochen. Der »Leipziger Volkszeitung« sagte Stegner, diese Treffen müssten jetzt schnell beginnen. Als Ziel der Sozialdemokraten bei der nächsten Bundestags nannte er: »Angela Merkel muss weg«. Die Linkspartei sei dann »ein potenzieller Partner, wenn wir sie nicht in die Schmuddelecke stellen«. Er sehe sich dabei auch als Manager der neuen rot-roten Gesprächskultur. »Als einer der stellvertretenden Vorsitzenden gehört es für mich durchaus auch dazu, solche Gesprächsfäden stabil zu knüpfen.«

Die SPD müsse die Linkspartei genauso behandeln wie alle anderen Parteien auch. »Leidenschaft gibt es nur für die eigene Partei, alle anderen müssen nüchtern betrachtet werden. Auch die Linkspartei.« Bei der Frage nach vertrauenswürdigen Gesprächspartnern in der Linken nannte Stegner »Leute wie Gregor Gysi oder Dietmar Bartsch«. Aber die SPD könne sich niemanden aussuchen. »So wenig wie die sich aussuchen können, wer das bei uns macht, gilt das auch umgekehrt.« Zur Frage von Juniorpartnerschaften in einer Koalition mit der Linkspartei sagte Stegner, die sei für die SPD »nicht wünschenswert«, aber »Katastrophen sind etwas anderes«. Anspruch der SPD müsse es immer sein, die Regierung zu führen. »Aber dafür müssen wir mit den entsprechenden Wahlergebnissen eben auch erst die Voraussetzungen schaffen.« Agenturen/nd

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