Ukrainische Opposition will mehr EU-Hilfe

Wortführer der Protestbewegung am Montag zur Audienz bei der Bundeskanzlerin

  • Von Detlef D. Pries
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wenn Vitali Klitschko und Arseni Jazenjuk am heutigen Montag von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen werden, erwarten sie »keine Worte, sondern Taten«.

Arseni Jazenjuk ist Vorsitzender der Fraktion »Vaterland« im ukrainischen Parlament. Da er auch schon Außenminister und Parlamentspräsident war, gilt er als der politisch erfahrenste unter den Wortführern der Regierungsgegner. Gemeinsam mit Vitali Klitschko, Chef der Partei UDAR, wird Jazenjuk am Montag bei Bundeskanzlerin Angela Merkel vorsprechen. Am Sonntag verkündete er vor Tausenden von Teilnehmern einer weiteren »Volksversammlung« auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, was er mit Frau Merkel besprechen wolle: »Die Europäische Union darf die Ukraine nicht nur in Worten unterstützen, wir brauchen politische und wirtschaftliche Hilfe«, sagte er nach Angaben der Agentur UNIAN. Dazu zählte Jazenjuk Visafreiheit für EU-reisende Ukrainer und Investitionen, die das Land vor dem Bankrott retten. Überhaupt müsse die Ukraine nicht nur »Mitglied Europas, sondern Mitglied der ...


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