Themse-Hochwasser und harte Lehren

In Großbritannien sorgen Unwetter inzwischen auch für heftige politische Debatten

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Angesichts verheerender Überschwemmungen hat die britische Regierung Hilfe für betroffene Firmen angekündigt. Das Land erlebt den nassesten Winter seit 250 Jahren - auch mit politischen Folgen.

Die Bewohner wohlhabender Themse-Dörfer wie Datchet und Wraysbury westlich von London lernen rudern, Premier David Cameron zeigt sich den Wählern mit besorgter Miene und verspricht sofortige, großzügige Abhilfe: England redet vom Wetter. Mit gutem Grund. Menschen kamen durch Fluten und orkanartige Winde um, insgesamt eine Million Bürger Südenglands blieben zeitweilig ohne Strom, wichtige Bahnstrecken und Straßen waren von fallenden Bäumen oder Trümmern blockiert. Noch werden jedoch die richtigen Lehren nicht gezogen. Mag Oppositionsführer Ed Miliband auch mit Recht behaupten, dass die wissenschaftlichen Beweise für den Klimawechsel als Grund der Überschwemmungen erdrückend sind - Klimawechsel-Leugner wie Margaret Thatchers Uralt-Finanzminister Lord Nigel Lawson werden noch immer nicht mit grimmigen Buhrufen oder schallendem Gelächter empfangen, wie es sich gehörte.

Wenn der Premierminister jetzt Krisensitzungen einberuft und s...

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