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Prokon ist nicht allein

Grüngeldanlagen - Teil 1: Genussscheine

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Auch in Deutschland sollten die Ökobranche allgemein und die erneuerbaren Energien im Besonderen zu einem Anlagewunder führen. Geschehen ist eher das Gegenteil.

Mit Prokon, einem Windkraftanlagenbauer aus dem kleinen schleswig-holsteinischen Itzehoe, ist wieder ein Kind im Brunnen gelandet, und wieder war es unnötig, weil absehbar.

Carsten Rodbertus, der immer noch von vielen Anlegern geradezu angehimmelte geschäftsführende Gesellschafter von Prokon, stellte am 22. Januar 2014 beim Amtsgericht Itzehoe einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Die Gründe liegen noch im Dunkeln. Möglicherweise haben wir es mit einem Schneeballsystem zu tun - neu hinzu gekommene Anleger finanzieren mit ihren Geldeinlagen die Renditen der Altanleger.

Möglicherweise war die Geschäftsführung zu leichtsinnig: Offensichtlich finanzierte man mit kurzfristigen Geldeinlagen, die innerhalb eines Monates kündbar waren, langfristige Investitionen (in Windkraft- und Biomasse-Kraftwerke). Bei technischen oder wirtschaftlichen Problemen stoßen solche Finanzierungsmodelle schnell an ihre betriebswirtsch...


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