Was ist bei Nichtzugehörigkeit zu einer Kirche zu tun?

Fragen & Antworten rund um die automatisierte Erhebung der Kirchensteuer bei Kapitalerträgen ab 2015

Im nd-ratgeber vom 29. Januar 2014 wurde über den ab 2015 vorgesehenen automatisierten Einzug der Kirchensteuer auf Kapitalerträge informiert. Schon im Vorfeld und vor allem als Folge unserer Veröffentlichung haben wir geradezu eine Flut von Fragen verunsicherter Leserinnen und Leser erhalten. Mit Dr. Rolf Sukowski, Geprüfter Beratungsstellenleiter des Lohnsteuerhilfevereins für Arbeitnehmer (www.lohnsteuerhilfe.net) aus Berlin, der auch Vorsitzender des linksnahen Unternehmerverbandes OWUS. ist, sprach Jürgen Holz über die Probleme mit der Kirchensteuer.

nd: Inwieweit ist es ein rechtlich korrekter Vorgang, dass Banken und Sparkassen die Konfessionszugehörigkeit abfragen dürfen?
Sukowski: In Deutschland bestehen kraft Verfassungsrecht formal keine Staatskirchen (Artikel 140 Grundgesetz unter Bezugnahme auf Artikel 137 der Weimarer Reichsverfassung). Auf Grundlage von Verträgen und Vereinbarungen zwischen dem deutschen Staat und anerkannten Religionsgemeinschaften mit »Körperschaftsstatus« dürfen diese Kirchensteuer erheben. Insbesondere die katholische und die evangelischen Kirchen machen davon Gebrauch.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: