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»Ich bin gemütlicher als meine Eltern«

Katharina Wackernagel über ihre Jugend unter Schauspielern, Spießerparadiese und die RAF

  • Von Jan Freitag
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

ARD-Freitagsfilme sind gemeinhin das Gegenteil von gut. Dass sie aber durchaus gut unterhalten können, zeigt die heitere Beziehungsgeschichte »Immer wieder anders« mit Katharina Wackernagel als Betrogener. Mit der 35-jährigen Wahlberlinerin sprach Jan Freitag.

nd: Frau Wackernagel, an einer Stelle in »Immer wieder anders« fragt die Nebenbuhlerin Katjas Mann, was er denn in diesem Spießerparadies wolle.
Wackernagel: Mit getöpfertem Türschild.

Ist das auch Ihre Vorstellung vom Spießerparadies, so eins am Einfallfamilienhaus im Speckgürtel hängen zu haben?
Das Namensschild dürfte gern aus Metall sein, aber ein innenstadtnahes Häuschen mit Garten und zwei Kindern plus Hund finde ich noch nicht spießig. Spießig ist allenfalls die Tatsache, dass das Paar darin nicht über den Zustand seiner Ehe reden kann, um das oberflächliche Glück drum herum nicht zu gefährden ...

... das Ihre Figur mit Heirat in weiß, 50er-Jahre-Pömps und Doris-Day-Haarbändern versinnbildlicht.
Das ist aber eher kein Konzept. Die Haarbänder waren zum Beispiel meine Entscheidung, da steh ich einfach drauf. Katja ist Lehrerin, Frau, Mutter, handwerklich begabt, also eigentlich modern. Mir ist zwar vieles an d...



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