Die Daten sind frei

App-Entwickler treffen sich in Berlin, um mit Hilfe von Statistiken aus dem Senat neue Ideen zu entwickeln

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am Samstag treffen sich Softwareentwickler zum Open Data Hackathon in Berlin. Sie wollen an neuen Möglichkeiten tüfteln, wie das Potenzial frei verfügbarer Daten in der Stadt besser genutzt werden kann.

Wie viel gibt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg im Jahr für Empfänge und Dienstreisen aus? Welcher war 2013 der beliebteste Vorname in Friedrichshain-Kreuzberg? All diese Informationen haben Bezirksämter und der Senat jahrzehntelang für sich behalten. Seit knapp drei Jahren aber stellen die öffentlichen Stellen der Stadt diese Daten auf einer Internetplattform für jeden zur Verfügung. Neben Haushaltsplan und Vornamenregister sind aber vor allem Geodaten für die BerlinerInnen interessant - wenn sie entsprechend aufgearbeitet sind. Die App »Bürger baut Stadt« gibt beispielsweise Auskunft über geplante Bauvorhaben im Bezirk oder der Nachbarschaft und greift dabei auf Veröffentlichungen im Amtsblatt zurück. Auf »Mapnificent Berlin« lässt sich herausfinden, wie schnell man sich in einem bestimmten Umkreis von A nach B bewegen kann und mit welchem Verkehrsmittel das am schnellsten geht. Kostenfreie Datensätze wie Verkehrstarife und Kata...


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