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Ganze Geschwader von EuroHawks

Von-der-Leyen-TÜV - die wichtigsten Bundeswehr-Großprojekte fallen durch

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Neue Besen kehren gut. Nun ist Ursula von der Leyen wahrlich kein Besen, doch kaum 100 Tage im Amt, hat sie nun mit einer Grundreinigung in ihrem Verteidigungsministerium begonnen.

Seit ihrem Amtsantritt entschuldigt sich Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mehrfach am Tag bei Soldaten, Fachpolitikern und auf dem Militärgebiet beschlagenen Journalisten, dass ihr die Begriffe und Abkürzungen für Strukturen und Waffensysteme noch nicht so flüssig über die Lippen kommen. Und vermutlich hat manch Langzeit-Büromieter aus dem Berliner Bendler-Block gedacht, weil sie ewig nur die »Bundeswehr-Familien-Uschi« bliebe.

Spätestens am Mittwochabend kam das jähe Erwachen. Da hatte die Ministerin das von ihrem Vorgänger Thomas de Maizière (CDU) erdachte und im Koalitionsvertrag festgeschriebene Rüstungsboard zum ersten Mal zusammengerufen. Dabei sitzen neben ihr die (normalerweise) vier Staatssekretäre des Ministeriums und alle Abteilungsleiter, die irgendwie mit der Bewaffnung und Ausrüstung der Streitkräfte zu tun haben, an einem Tisch. Sie müssen sich in die Augen schauen, können nicht mehr so einfach...


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