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Kleiner, aber feiner?

Fortbestand der Linken Medienakademie gesichert

Vom 17. bis 22. März findet in Berlin die diesjährige Linke Medienakademie (LiMA) statt. Nach den Auseinandersetzung mit dem Ex-Geschäftsführer des Trägervereins LIMA e.V. Ende letzten Jahres, war der Fortbestand der Akademie ungewiss. Der Verein hatte im Dezember 2013 den Geschäftsführer des Postens enthoben, nachdem u.a. finanzielle Unregelmäßigkeiten bekannt wurden, die die Substanz des Vereins wie der Akademie bedrohten. »nd« sprach mit dem Vorsitzenden des LIMA e.V, Tilo Hejhal, über Gegenwart und Zukunft der Akademie.

nd: Was erwartet die Interessenten auf der diesjährigen LiMA?
Hejhal: Mehr als 200 Veranstaltungen rund ums Medienmachen. In den Workshops kann man von Profis lernen, wie Radio-, TV- und Zeitungs-, aber auch Online-Journalismus funktionieren. Neben diesem umfangreichen Weiterbildungsangebot ist die diesjährige LiMA aber wieder ein großes Austauschforum für Medienschaffende und für medienpolitisch Interessierte.

Gibt es in diesem Jahr Besonderheiten?
Ja, diesmal hat jeder Tag der LiMA-Woche einen eigenen Schwerpunkt. Am 18. März werden wir uns zum Beispiel anhand der Frage »Brauchen wir engagierten Journalismus?« damit auseinandersetzen, ob linke Journalisten sich für eine gute Sache wie beispielsweise den Klimaschutz einsetzen sollen oder ob berufliche Distanz stets das oberste Gebot sein muss.

Steht die Akademie auf sicheren finanziellen Füßen?
Ja, für dieses Jahr ist alles gesichert, und ich gehe davon aus, dass die LiMA auch in den kommenden Jahren stattfinden kann.

In den vergangenen Jahren ist die LiMA von Jahr zu Jahr größer geworden. Kritiker hatten immer wieder auf organisatorische Schwierigkeiten hingewiesen, die aus diesem schnellen Wachstum resultierten. Wie umfangreich wird die LiMA in diesem Jahr sein?
Die Veranstaltungen werden insgesamt etwas kleiner ausfallen als früher. Qualitativ werden wir allerdings das Niveau halten. Das Programm ist übersichtlicher, klarer strukturiert. Sozusagen kleiner, aber feiner.

Bislang war der Verein LiMA e.V. der Träger der Akademie. Hat sich das geändert?
Weiterhin wird die Akademie vom Verein getragen, unter maßgeblicher Unterstützung allerdings durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Helle Panke e.V.

Kann man das so interpretieren, dass über diese Beteiligung auch die finanzielle Substanz der Akademie gesichert wird?
Der Verein ist nach wie vor der Träger der Akademie, sie wird jedoch von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Hellen Panke mitfinanziert.

Linke Medienakademie, 17. bis 22.3, Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Treskowallee 8, 10318 Berlin; www.linkemedienakademie.de

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