Verschenkte Ansprüche

Kaum ein Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern nimmt tatsächlich Bildungsurlaub

  • Von Verena Jugel, Schwerin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr stehen Arbeitnehmern Mecklenburg-Vorpommers zu, doch nur 0,1 Prozent nimmt den Anspruch wahr. Ändern könnte dies das neue Bildungsfreistellungsgesetz.

Gerade einmal 884 Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern haben im vergangenen Jahr einen Antrag auf Bildungsurlaub gestellt. Bewilligt wurde dieser für 570 Personen, wie Elke Weiß vom zuständigen Landesamt für Gesundheit und Soziales in einer dpa-Umfrage sagte. Das entspricht gerade einmal rund 0,1 Prozent aller Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern.

»Damit können wir überhaupt nicht zufrieden sein«, sagte der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn. »Der Nachholbedarf ist besonders in den kleineren Betrieben Mecklenburgs hoch.« Über die Gründe dafür könne man nur spekulieren. Kerstin Schumann vom DGB-getragenen Verein »Arbeit und Leben« sieht als Ursache vor allem die mangelnde Kenntnis seitens der Arbeitnehmer sowie die Angst, dass der Bildungsurlaub vom Chef nicht gerne gesehen werde. »Man braucht Selbstbewusstsein, wenn man seinen Wunsch auf Weiterbildung durchsetzen will.« »Arbeit und Leben« bietet bundesweit Veranstaltun...

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