Der konstruierte Terrorvorwurf

In Ägypten stehen in- und ausländische Journalisten wegen »Verbreitung falscher Nachrichten« vor Gericht

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Ägypten wird die Meinungsfreiheit immer mehr eingeschränkt: Nun stehen Journalisten des Nachrichtensenders Al-Dschasira vor Gericht; sie sollen eine Terrororganisation unterstützt haben.

Im Mittelpunkt stehen derzeit die Mitarbeiter eines Senders. »Aber das Signal ist für uns alle klar«, sagt ein ägyptischer Journalist. Seinen Namen und wo er arbeitet will er nicht in der Zeitung sehen: »Denn das, was den Kollegen von Al-Dschasira passiert, kann im Grunde jedem passieren. Viele haben deshalb Angst und berichten nur das, was ihnen von oben vorgegeben wird.«

Insgesamt 20 Angeklagte, neun davon sind Mitarbeiter des Nachrichtensenders mit Sitz in Katar, stehen seit Donnerstag in Kairo vor Gericht, darunter auch der kanadisch-ägyptische Bürochef Mohammed Fahmy, der australische Reporter Peter Greste und der ägyptische Produzent Baher Mohammed, die Ende Dezember in einem Hotel festgenommen worden waren und seitdem in den ägyptischen Medien »Marriott-Zelle« genannt werden. Denn ihnen wird vorgeworfen, den im Juli vergangenen Jahres abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi und seine Muslimbruderschaft unterstützt zu hab...

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