Wer rettet die Ukraine vor dem Staatsbankrott?

Neue Führung wünscht »Geberkonferenz«

  • Von Thomas Konicz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Ukraine steht wirtschaftlich am Abgrund. Das Land befinde sich am Rande der Staatspleite, erklärte Übergangspräsident Alexander Turtschinow kurz nach seiner Amtsübernahme am Sonntag.

Auf 35 Milliarden US-Dollar oder umgerechnet 25,5 Milliarden Euro bezifferte das ukrainische Finanzministerium am Montag den Bedarf des wirtschaftlich schwer angeschlagenen Landes in den nächsten zwei Jahren. Allein 2014 summiert sich Kiews Schuldendienst auf rund 13 Milliarden US-Dollar. Geld, über das die unter einer rasanten Währungsabwertung leidende Ukraine schlicht nicht verfügt.

Schon in zwei Wochen soll den Vorstellungen der neuen Führung zufolge eine »Geberkonferenz« organisiert werden. Vertreter der USA, der EU, Großbritanniens und des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigten sich für umfassende Finanzhilfen offen. Elmar Brok, der Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments, schätzte im ukrainischen Fernsehkanal »1+1« den Umfang möglicher Finanzhilfen auf 20 Milliarden Euro, doch wird von allen Seiten darauf hingewiesen, dass Kredite an strikte Konditionen geknüpft sein w...

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