Zwischen Liebe und Zorn

»Verlorene Lieder - verlorene Zeiten« - 25 Jahre danach: eine Diskussion beim »Festival Musik und Politik« in Berlin

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Ab und zu muss man über die Vergangenheit reden. Erinnern macht dabei nicht immer Spaß, denn plötzlich ist längst vergangener Streit wieder gegenwärtig. Die Gräben sind tief und bleiben tief, die Wunden, die man sich gegenseitig schlug, vernarben durchaus mit der Zeit, aber schief, wie es bei Heine heißt.

Am 2. Dezember 1989 trafen sich Liedermacher, in der DDR gebliebene und weggegangene, im Berliner Haus der Jungen Talente zu einem Podiumsgespräch. Weggegangene? Da geht es schon los. Fortgetriebene!, mit viel Wut im Bauch wie Wolf Biermann, Stephan Krawczyk, Gerulf Pannach oder Bettina Wegner. Sie saßen neben Barbara Thalheim, Gerhard Schöne oder Steffen Mensching. Dazu kamen die Bürgerrechtler Bärbel Bohley und Rainer Eppelmann, der Kulturminister der Wendezeit Dietmar Keller, auch Gregor Gysi war dabei. Friedrich Schorlemmer moderierte, und Lutz Bertram (erinnert sich jemand an seine kurze steile Nachwendekarriere als Radi...

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