Der »Arbeiterführer« tritt nach 18 Jahren in den Hintergrund

Uwe Doering, der Parlamentarische Geschäftsführer der Linkspartei im Abgeordnetenhaus, übergibt seinen Posten an einen jüngeren Nachfolger

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Als er 1996 als Hinterbänkler in die erste Reihe des Abgeordnetenhauses rutschte, war Uwe Doering eher eine Notlösung - nach 18 Jahren räumt der inzwischen allseits anerkannte Pragmatiker seinen Stuhl.

An der Bürowand rechts gegenüber eines Luftbildes vom Zentrum Berlins hängt ein Foto von der Alten Försterei in Köpenick. »8:0«, so geben die Ziffern der Anzeigentafel des Fußballstadions wieder, schlug der 1. FC Union am 21. August 2005 in der Oberliga Nordost/Nord den Erzrivalen BFC Dynamo. Für Uwe Doering, den langjährigen Parlamentarischen Geschäftsführer der Linkspartei im Abgeordnetenhaus, sind die »Eisernen« seit Beginn der Nullerjahre eine Herzensangelegenheit - auch wenn er die Spiele seines FCU zurzeit lieber von Zuhause auf der Couch als im Stadion verfolgt.

Der 60-jährige Doering, der genau wie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am 1. Oktober 1953 geboren wurde, räumt gerade sein Büro aus. Vor der Tür im Flur des Abgeordnetenhaus-Dachgeschosses stapeln sich alte Papiere und Dokumente, teilweise noch aus rot-roten Zeiten. Dass die »Epoche Doering«, wie es der LINKE-Fraktionsvorsitzende der Udo Wo...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 715 Wörter (4902 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.