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Miliz in Nordsyrien diskriminiert Christen

Al-Rakka. Die regierungsfeindliche Miliz Islamischer Staat in Irak und Syrien hat in den von ihr kontrollierten Gebieten im Norden Syriens Regeln eingeführt, die die christliche Minderheit offen diskriminieren. So müssen die Christen in der Provinz Al-Rakka eine nur für sie geltende Kopfsteuer im Gegenwert von bis zu 13 Gramm reinen Goldes bezahlen. Ihre Gottesdienste müssen sie hinter verschlossenen Türen abhalten, Kreuze und Bibeln dürfen sie nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Dies erklärte Abu al-Fadel, ein Kommandant der Nusra-Front, einer anderen regierungsfeindlichen Miliz, am Donnerstag gegenüber dpa am Telefon. dpa/nd

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