René Heilig 28.02.2014 / Inland

Eine »anderweitig Verfolgte« sagte aus

NSU-Prozess in München: Mandy S. trat als Zeugin auf und Wohllebens Kameraden gratulierten zum Geburtstag

Mandy S. war zwei Tage lang Zeugin im NSU-Prozess. Sie sagte aus, obwohl sie selbst als Unterstützerin der Terrororganisation beschuldigt wird. Folglich stellte sie sich unbedarfter dar, als sie es ist.

Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche wurde im Münchner NSU-Prozess Mandy S. vernommen. Die inzwischen 38-jährige Mutter hat Friseurin gelernt, brachte es bis zur Filialleiterin in Schwarzenberg (Sachsen). Um die 600 Euro verdiene sie, fahre gern Motorrad und habe sich einen Garten zugelegt. So erzählte sie dem Bundeskriminalamt (BKA), das zu dem Schluss kam, Mandy S. sei tief im Geflecht des Nationalsozialistischen Untergrundes verwoben. Daher wird Mandy S. in der Anklageschrift gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Helfer der Neonazi-Mörderzelle als »anderweitig Verfolgte« bezeichnet.

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