Lichtblick im Sonnentief

Die Solarbranche hofft auf einen Durchbruch, um sich gegen die Konkurrenz aus Asien zu behaupten. Ein neues Material lässt hoffen

  • Von Boris Hänßler
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die Billigkonkurrenz aus Asien macht den deutschen Solarfirmen das Leben schwer. Einige Firmen haben Insolvenz angemeldet, andere wurden übernommen oder sind wie Bosch aus dem Geschäft ausgestiegen. Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« meldete im Januar, dass die Zahl der Beschäftigten in der Solarbranche von 10 200 im Jahr 2012 auf 4800 Anfang 2014 gesunken ist. Doch Solarworld-Chef Frank Asbeck zeigt sich in einem Interview mit dem »Spiegel« überzeugt: »2017 werden unsere Solaranlagen ohne Förderung auskommen und Strom zu marktfähigen Bedingungen erzeugen.« Um diesen Durchbruch zur Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden, sei jedoch ein langer Atem der Politik bei der Förderung von Solar-Strom nötig. Doch wo bleibt der große Durchbruch?

Große Innovationen ließen lange auf sich warten - bis jetzt. Bisher hatte man nur die Wahl zwischen günstigen Solarzellen mit mäßigem Wirkungsgrad oder hocheffizienten, die teuer sind. Forsch...


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