Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Offene Spiele unerwünscht

Absagen und Behinderungen durch die Polizei beeinträchtigen die Moskauer Open Games

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

In Moskau finden bis Sonntag die ersten Open Games auf russischem Boden statt. Doch die Behörden wollen das schwul-lesbische Sportfest behindern. Notfalls müssen dazu technische Pannen herhalten.

Mit einem Mal ist das Basketballspiel für die Sportler beendet. Beamte der russischen Polizei stürmen eine Halle in Moskau, in der gestern eigentlich das Basketballturnier der ersten russischen Open Games stattfinden sollte, erzählt Teilnehmerin Sonja Klümper. Die Spieler sind kaum auf dem Feld, da müssen sie die Halle wieder räumen. Laut Polizei gibt es eine Bombedrohung. Mehrere Teilnehmer der Veranstaltung berichten im Internet, dass bei dem Einsatz sogar Tränengas zum Einsatz gekommen ist.

Dabei ist dieser Vorfall nur eine von vielen Schikanen, mit denen sich die Organisatoren und Teilnehmer der Open Games seit Mittwoch herumplagen. Eigentlich sollten es fröhliche Sportspiele werden, ein bunter Fingerzeig gegen die weit verbreitete Homophobie in Russland, die durch das Gesetz zur »Propaganda nichttraditioneller sexueller Beziehungen« zusätzlichen Auftrieb bekommen hat. Schon im Vorfeld war den Organisatoren der Spiele klar...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.