Gerüchte als Fundament

Ulrike Winkelmann über provinzielle Urteile, Selbstbeweihräucherung in deutschen Roben und eine Justizkritik, die schon bessere Zeiten erlebt hat

  • Von Ulrike Winkelmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Zu Christian Wulff hier kein weiterer Kommentar - »zurückgetreten wegen Unfähigkeit, sein Amt auszufüllen« wird eines Tages zur Einordnung hoffentlich reichen. Mit ein bisschen Glück aber beginnt anlässlich des Streits um den Rücktritt des Bundespräsidenten auch endlich eine Auswertung des deutschen Rechtswesens. Dies allein wäre es wert, dass wir uns jahrelang mit Münchner Hotelrechnungen, geschenkten Bobbycars und Luftbildern von überdimensionierten Ferienhäusern herumschlagen mussten.

Nicht, dass es mit Wulff und seinem unglücklichen Staatsanwalt Clemens Eimterbäumer begonnen hätte, schon gut, schon gut. Auch der Fall Gustl Mollath warf Fragen auf - allerdings eher noch an die bayerische Justiz, die offenbar seit jeher ganz besonderen Regeln folgt.

Doch Justizkritik hat wie jede Diskussion ihre Konjunkturen, und daran kann man arbeiten. Zur historischen Unterfütterung hat ein Berliner Anwalt unter

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