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Keine Angst vorm Alleinsein

Das Hamburger Leuchtfeuer-Hospiz bietet sterbenskranken Menschen Betreuung und einen wohnlichen Ort

  • Von Guido Sprügel
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Das Hospiz kann die letzte Station im Leben eines Menschen sein. Es ist ein Haus für das Sterben – und dennoch ein lebendiger Ort. Ein Besuch im Hamburger Leuchtfeuer-Hospiz.

An den Wendepunkt seines Lebens erinnerte sich Dirk Bublitz ganz genau. Am 11. Juni 2013 brach für ihn seine ganze bisherige Existenz wie ein Kartenhaus zusammen. Schon ein paar Monate lang hatte er gespürt, dass irgend etwas mit ihm nicht stimmte. Doch in der Woche vor dem entscheidenden Tag im Juni lag Bublitz nach einem Schwächeanfall nur noch ermattet im Bett. An Aufstehen war nicht zu denken.

»Ein Freund aus Sachsen-Anhalt rief die Polizei«, erzählte Bublitz. »Als die eintraf, riet sie mir, sofort mit dem Notarzt in die Klinik zu fahren.« Die erste Operation erfolgte in der Agaplesion Klinik Hohe Weide in Hamburg. Die Ärzte gingen zunächst von einem Darmverschluss aus, entdeckten aber einen fortgeschrittenen Darmkrebs. Nach der Operation die übliche Routine - eine Chemotherapie wurde angeraten. »Doch ich fühlte mich gut! Also habe ich die Chemo erst mal aufgeschoben. Im August hab ich noch in Sachsen-Anhalt bei Freunden g...


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