Thomas Konicz 05.03.2014 / Politik

Terror im Namen der »Revolution«

Bewaffnete Milizen verbreiten Furcht in der Ukraine

Das Bild der friedlichen, demokratischen Revolution, das viele Medien von dem Umsturz in der Ukraine zeichneten, bekommt immer größere Risse.

Bisher wurden Berichte über neofaschistische Umtriebe gerne als »russische Propaganda« abgetan, inzwischen aber sind auch Abgeordnete aus Parteien beunruhigt, die an der Übergangsregierung beteiligt sind.

So prangerte Gennadi Moskal, Rada-Abgeordneter der Partei »Batkiwschtschina« (Vaterland) von Julia Timoschenko, in einer Presseerklärung die landesweiten Übergriffe von Banden und Milizen an, deren Handlungen - so Moskal wörtlich - oftmals »noch schlimmer als die des gestürzten Regimes« seien. Im Namen des »Maidan« und der »Revolution« würden vermummte und bewaffnete Hundertschaften in etlichen Regionen Raub und Plünderungen begehen. Moskal, der früher der Partei »Unsere Ukraine« des ehemaligen Präsidenten Viktor Juschtschenko angehörte und Vizechef des Sicherheitsrates war, nannte konkret die 31. und die 33. Hundertschaft der »Maidan-Selbstverteidigung«, die inzwischen mit Kalaschnikows und Schrotflinten bewaff...

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