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Moscheebau in Leipzig verzögert sich

Leipzig. Der Bau einer umstrittenen Moschee im Leipziger Stadtteil Gohlis verzögert sich einem Medienbericht zufolge um mehrere Monate. Wie der Vorsitzende der Ahmadiyya-Gemeinde, Abdullah Uwe Wagishauser, der »Leipziger Volkszeitung« sagte, können die Arbeiten auf dem Gelände in der Georg-Schumann-Straße voraussichtlich erst im kommenden Jahr beginnen. Ursprünglich war der Baustart für diesen Sommer geplant. Grund für die Verzögerung sind laut Wagishauser Planungsänderungen für das Gebäude. Aufgrund von Lärmschutzvorschriften müsse die Moschee etwas weiter von der Straße weggerückt werden. Der Bauvorantrag wird derzeit noch von der Stadtverwaltung geprüft. Die Moschee soll das erste mit Minaretten ausgestattete muslimische Gotteshaus in Ostdeutschland außerhalb Berlins werden. Geplant ist eine Grundfläche von 170 Quadratmetern mit zwei Gebetsräumen und zwei Minaretten, die nicht über das Nachbarhaus hinausragen. Seit Wochen gibt es in Leipzig immer wieder Proteste gegen den Moscheebau. Der Protest wird unter anderem von der rechtsextremen NPD geführt. Erst am Montag hatte die Partei angekündigt, den Kampf gegen die Moschee massiv als Wahlkampf-Thema nutzen zu wollen. epd/nd

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