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Riss durch die Gesellschaft

  • Von Florian Schmid
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan wurde am vergangenen Wochenende bei einer Demonstration im ostukrainischen Charkiw krankenhausreif geschlagen - von prorussischen Kräften, wie es hieß. In den vergangenen Monaten hatte sich der 1974 geborene Zhadan regelmäßig in der Euromaidan-Bewegung engagiert und auch mal Punkrocklieder singend vor der Schewtschenko-Statue in Charkiw gestanden. Von diesem Engagement während der Proteste zeugt auch ein Text von Zhadan in dem gerade erschienenen Sammelband »Majdan! Ukraine, Europa«, in dem Autoren vor allem aus der Ukraine, aber auch Experten wie Kai Ehlers und sogar EU-Politiker wie Rebecca Harms und Elmar Brok über ihre Eindrücke von den jüngsten Protesten bzw. den dort gemachten Erfahrungen schreiben. Serhij Zhadan, dessen Bücher hierzulande bei Suhrkamp erscheinen, erzählt in »Revolution im Stellungskrieg« von der ständigen Bedrohung der Regierungsgegner bei ihren Treffen durch Schlä...


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