Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Gerüchte über eine »dritte Kraft« in Kiew

Suche nach Verantwortlichen für Todesschüsse

Nach der Veröffentlichung eines abgehörten Telefonats zwischen dem Außenminister Estlands, Urmas Paet, und der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton fordern alle Seiten Aufklärung.

Berlin. Estlands Außenminister Urmas Paet hatte in dem Gespräch mit Catherine Ashton vom 26. Februar seine Beunruhigung über das neue Machtlager in der Ukraine ausgedrückt und einem Verdacht Nahrung geliefert, wonach die Opposition in Kiew selbst Scharfschützen angeheuert haben könnte (nd berichtete). Paet berief sich auf die ukrainische Maidan-Aktivistin Olga Bogomolez, die ihm gesagt habe: »Alle Indizien wiesen darauf hin, dass Menschen, die von Scharfschützen auf beiden Seiten getötet wurden, Polizisten und Demonstrierende, dass es die gleichen Scharfschützen waren, die Leute auf beiden Seiten erschossen.« Die Ärztin, eine der Leitfiguren der Maidan-Proteste, habe ihm, Paet, »auch ein paar Fotos« gezeigt und erklärt, »dass sie als Ärztin sagen kann, dass es die gleiche Handschrift ist, die gleiche Art von Munition, und es ist wirklich besorgniserregend, dass die neue Koalition nicht gewillt ist, zu untersuchen, was genau passiert...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.