Christoph Ruf, Stuttgart 10.03.2014 / Sport

Trainerwechsel ohne Überraschung

Nach einer schlechten Saison tauscht der VfB Stuttgart seinen Trainer Thomas Schneider aus - auch wenn der vieles richtig gemacht hat

Thomas Schneiders Beurlaubung ist keine Überraschung. Nun übernimmt mit Huub Stevens ein Mann, der in vielerlei Hinsicht das exakte Gegenteil seines Vorgängers ist.

Thomas Schneider ist nicht mehr Coach des VfB Stuttgart - 99 Prozent aller Trainerentlassungen der letzten fünfzigeinhalb Jahre dürften überraschender gekommen sein. Acht Spiele in Folge hat der VfB vergeigt, ehe gegen den designierten Absteiger Eintracht Braunschweig nun ein 2:2 gelang: Einer von 27 möglichen Punkten, bei dieser Ausbeute kann man keiner Vereinsführung übelnehmen, dass sie handelt. Und sei es aus dem mutmaßlich einzigen Grund, der sich bei einer Debatte über das Für und wider der Schneider-Entlassung als ziemlich unwiderlegbar erwiesen haben dürfte: Man will sich am 34. Spieltag eben nicht vorwerfen lassen müssen, dass man nicht alles probiert hat, um den Abstieg noch abzuwenden. Sollten die VfB-Verantwortlichen noch gezögert haben, ob sie einen Trainer, von dem sie eigentlich überzeugt sind, nicht doch noch halten können, dürften ihnen die Szenen nach dem Abpfiff des Braunschweig-Spiels auf die Sprünge geholfen haben.

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