Werbung

Mit dem Rollator im Straßenverkehr

In Deutschland gibt es mittlerweile über zwei Millionen Rollatornutzer

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Rollatoren prägen immer häufiger das Straßenbild. Die auch als »Gehhilfen« bezeichneten Wagen dienen der sicheren Fortbewegung, wenn das Laufen erschwert ist.

Am häufigsten werden die Rollatoren von älteren oder gehbehinderten Menschen benutzt: Sie kommen auch temporär bei der Rehabilitation nach einem Unfall, nach einer Krankheit oder Verletzung zum Einsatz.

Die Vorteile der Gehhilfen liegen auf der Hand: Sie ermöglichen es, eigenständig mobil zu bleiben, selbst wenn die eigene Kraft in den Beinen oder die Gehsicherheit nachlassen. Ein Rollator sorgt für einen sicheren Halt beim Gehen und Stehen, wobei der Benutzer das Tempo selbst bestimmen kann.

Aufgrund der hohen Funktionalität steigen die Verkaufszahlen von Jahr zu Jahr. Es wird geschätzt, dass es in Deutschland mittlerweile über zwei Millionen Rollatoren gibt.

Angesichts dieser Dimension avancieren die Gehwagen immer mehr zum sicherheitsrelevanten Faktor im Straßenverkehr. Das stellt alle Verkehrsteilnehmer vor neue Herausforderungen. Vor allem das Überqueren der Fahrbahn birgt Risiken. Da Nutzer von Rollatoren generell langsamer sind als andere Fußgänger, empfiehlt ihnen die Deutsche Verkehrswacht (DVW), ausschließlich Ampelübergänge oder Zebrastreifen zu benutzen. Dort nehmen andere Verkehrsteilnehmer sie auch besser wahr. Durch die dort abgesenkten Bordsteine fällt der Seitenwechsel auch leichter.

DVW-Präsident Kurt Bodewig mahnt insbesondere Autofahrer zur Rücksichtnahme: »Stellen Sie sich darauf ein, dass Rollatorfahrer langsamer unterwegs sind als normale Fußgänger. Fahren Sie umsichtig, drosseln Sie Ihre Fahrt, wenn Sie jemanden mit Gehhilfe sehen. Drängeln Sie die Menschen nicht. Und ganz wichtig: Parken Sie nicht dort, wo der Bürgersteig abgesenkt ist!«

Für Rollatorfahrer wiederum, die ihre Gehhilfe auch im Außenbereich benutzen, ist die richtige Ausstattung bedeutsam. Neben der Grundausstattung sind für die dunkle Jahreszeit Strahler anzuklemmen oder Reflektoren anzubringen sowie eine helltönende Klingel. Mit selbstklebenden Reflektorstreifen an der Kleidung kann sich ein Rollatorfahrer zusätzlich sichtbar machen.

Die DVW-Experten empfehlen den Rollatornutzern unbedingt festes Schuhwerk. Um Stürze zu vermeiden, ist auch stets die Beschaffenheit der Wege zu überprüfen. DVW/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen