Barrieren weichen nur langsam

Der Kampf gegen Diskriminierung Behinderter in Russland braucht mehr als Paralympics

  • Von Ronny Blaschke, Sotschi
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Viele Jahre lang wurden Probleme von Behinderten in Russland ignoriert. Die Paralympischen Winterspiele in Sotschi sollen nun einen Mentalitätswechsel bringen.

Die Paralympics werden in mehr als 50 Ländern übertragen. In vielen davon werden die Spiele als Sportpropaganda im Land eines Aggressors dargestellt. In Russland sieht das selbstredend anders aus: Noch nie waren die Weltspiele des Behindertensports im Fernsehen gezeigt worden, nun übertragen gleich drei Stationen 180 Stunden lang. Präsident Wladimir Putin möchte diese Steigerung als Wandel verstanden wissen. »Das Eis brechen«, lautete schließlich der Slogan der Eröffnungsfeier.

Die Stimmung in Sotschi ist gut. Der Ticketverkauf läuft besser, als die Organisatoren erwartet haben. Viele Sportler und Funktionäre sind zufrieden, sie haben kurze Wege, werden freundlich empfangen. Mängel bei den Bauten haben die Russen zügig behoben, mit Holzrampen und Gummibezügen. Organisatorisch sind die Paralympics ein Erfolg. Aber kann ein zehntägiges Sportereignis vom Schwarzen Meer auf das größte Land der Welt ausstrahlen?

Nach Angaben ...

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