Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Charité

Berlin. Wegen »geparkter« Forschungsgelder in Millionenhöhe an der Berliner Charité ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. »Heute ist das Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Charité von Amts wegen eingeleitet worden«, sagte die Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft, Silke Becker, am Mittwoch. Es besteht der Verdacht eines Bilanzierungsdelikts. Vor kurzem war bekanntgeworden, dass die Charité nicht genutzte Drittmittelzuschüsse bereits beendeter Projekte auf Sonderkonten verwahrt hat. Das Universitätskrankenhaus spricht von Beträgen in zweistelliger Millionenhöhe. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung