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Andrea Rothfuss aus Loßburg hat den alpinen Slalom in der stehenden Klasse gewonnen und den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert. Die deutsche Fahnenträgerin hielt dem Erfolgsdruck endlich stand, nachdem sie zuletzt in Abfahrt und Super-G ausgefallen war. »Gold fehlte mir noch in meiner Sammlung - jetzt habe ich es endlich«, sagte Rothfuss.

Andrea Eskau musste ihre Langlauf-Bronzemedaille wieder abgeben. Die Jury gab am Mittwoch einem Protest der russischen Mannschaft statt und setzte die Magdeburgerin im Sprint auf Platz sechs zurück. Eskau hatte die viertplatzierte Marta Sainullina kurz vor dem Ziel behindert. »Ich hatte mich mit dem dritten Platz nicht wohlgefühlt«, gab Eskau zu. »Ich freue mich jetzt für Marta - sie hat es verdient.«

Anna-Lena Forster hat nach der Disqualifikation von Favoritin Anna Schaffelhuber überraschend Gold im Slalom gewonnen. Die 18-jährige Monoski-Fahrerin aus Radolfzell verwies bei ihren ersten Spielen die Kanadierin Kimberly Joines auf Platz zwei. Schaffelhuber war als Führende des ersten Durchgangs wegen eines Startfehlers disqualifiziert worden und durfte im zweiten Durchgang nur unter Vorbehalt starten. Ihre Zeit wurde nicht eingeblendet. Heute will die Jury über den Fall entscheiden. Agenturen/nd

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