Ekel an der Bibber

»Mr. Gum und der fettige Ingo« im Theater an der Parkaue

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zum Drohen ist der Kinderhasser Mr. Gum den herausgeputzten Müttern von Bad Lamonisch an der Bibber immer recht. Täten ihre und andere Kinder dieses und jenes nicht, dann komme Mr. Gum. Der so freundlich aussehende englische Autor Andy Stanton erfand das Ekel 2006 in seinem Erstwerk »Sie sind ein schlechter Mensch, Mr. Gum«. Die jungen Engländer liebten das Buch mit dem alle Regeln des friedlichen Zusammenlebens Verletzenden sofort und konnten weitere Bände kaum erwarten. Das schnell zu lüftende Geheimnis um das Warum liegt darin, dass die Kinder in diesen Büchern so gut wie alles finden, was zu tun ihnen verboten ist.

Dass Eltern generell diese in Kinderbibliotheken ziemlich abgegriffenen Bücher lieben, von denen das erste 2010 und die nachfolgenden von Harry Rowohlt übersetzt in deutsche Kinderhände gelangten, bezweifle ich. Dabei kann man als Argument durchaus ins Feld führen, dass Aufwachsende hier eine Möglichkeit finden,...


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