Die Armut macht den Unterschied

Für viele Menschen weltweit ist selbst eine medizinische Basisversorgung weiter unbezahlbar

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Auf Deutschlands größtem Public-Health-Kongress wird auch nach Möglichkeiten globaler Gesundheitspolitik gesucht.

Am Donnerstag begann in Berlin der 19. Kongress »Armut und Gesundheit« mit 2000 Teilnehmern. Er gilt als wichtigstes Public-Health-Forum in der Bundesrepublik und wird sowohl von Studierenden sozialer Fächer als auch von entwicklungspolitischen Aktivisten gern besucht. Sie tauschen sich über Projekte für Kinder, Wohnungslose und Migranten in Deutschland genauso aus wie über internationale Katastrophenhilfe. Defizite gegenwärtiger Aktivitäten der Entwicklungshilfe stehen zur Debatte, ebenso wie Forderungen an die Politik.

In den USA liegen die Gesundheitsausgaben pro Kopf bei 8600 Dollar pro Jahr, in Äthiopien bei 16,61 Dollar. Schon diese Zahlen machen die großen Ungleichheiten deutlich. Peter Mucke vom Bündnis »Entwicklung hilft« führte sie an, um zu zeigen, wie wichtig internationales Handeln bleibt. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden für den medizinischen Basisbedarf 60 Dollar pro Kopf angesetzt. Das wird in 4...

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