Werbung

»Kein Krieg«: Zehntausende in Moskau auf der Straße

Massenprotest gegen Putins Kurs in der Krim-Krise / Auch Tausende Kreml-Anhänger demonstrieren

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Moskau. Mit einer der größten Demonstrationen seit Monaten haben am Samstag nach Veranstalterangaben mehr als 50.000 Menschen gegen den Kurs der Regierung in der Krim-Frage und gegen einen drohenden Krieg protestiert. Beobachter sprachen von etwa 30.000 Teilnehmern, die Polizei gab deren zahl lediglich mit 3.000 an.

»Kein Krieg«, »Hände weg von der Ukraine!« und »Schluss damit, Schande über Russland zu bringen!« war auf Transparenten zu lesen. In Berichten wurde eine ältere Demonstrantin mit den Worten zitiert: »Die Krim gehört zur Ukraine, selbst wenn die Mehrheit dort Russen sind. Sie müssen ihre Probleme mit dem Staat selbst lösen, Russland hat da nichts zu suchen. Das ist ein Krieg, eine Besetzung, das ist für einen zivilisierten Staat nicht akzeptabel.«

Unter den Demonstranten waren auch prominente Putin-Kritiker wie der frühere Vize-Regierungschef Boris Nemzow und die Aktivistinnen der Punkband Pussy Riot. Präsident Putin hatte Kriegspläne zwar bestritten, aber immer wieder auf die Möglichkeit eines Militäreinsatzes in der Ukraine zum Schutz russischer Bürger hingewiesen.

Zeitgleich bekundeten mehrere tausend Menschen ihre Unterstützung für die Politik von Präsident Wladimier Putin. Sie demonstrierten in der Nähe des Kreml. Die Menschen demonstrierten für einen Anschluss der Schwarzmeerhalbinsel Krim an Russland. An diesem Sonntag entscheidet die Krim-Bevölkerung bei einem Referendum darüber. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!